Willkommen bei meinDorf55±!

meinDorf55± lädt Seniorinnen und Senioren aus dem Nassauer Land ein, sich zu vernetzen und gemeinsam ihren Alltag zu gestalten.

  • Sie haben Interesse an Projekten der Initiative 55 plus-minus oder des Seniorenbüros „Die Brücke" des Rhein-Lahn-Kreises oder Sie haben eine Idee für ein neues Projekt? Dann sind Sie im Bereich der Projekte von meinDorf55± richtig. Melden Sie sich an und entdecken Sie Bildungs- und Freizeitprojekte von und mit Seniorinnen und Senioren.
  • Sie haben von der Mitmachbörse im Nassauer Land gehört und möchten hier selbst etwas anbieten oder ein Angebot in Anspruch nehmen? Dann sind Sie im Bereich Handeln von meinDorf55± richtig. Melden Sie sich an und durchstöbern Sie die Kleinanzeigen in Ihrer Nähe (bitte beachten Sie, dass Ihr Wohnort bestätigt werden muss, bevor Sie auf die Kleinanzeigen zugreifen können).
  • Sie wünschen sich, dass Familienangehörige, Freundinnen und Freunde oder Menschen aus Ihrer Nachbarschaft ein Auge auf Sie werfen und ihnen mit Rat und Tat im Alltag zur Seite stehen? Dann können Sie sich in meinDorf55± einen sozialen Kreis der Fürsorge aufbauen. Versammeln Sie darin Menschen, denen Sie vertrauen und werden Sie selbst Teil in den Kreisen der anderen Mitglieder von meinDorf55±.

Unsere Motivation: Die Projektvision

In meinDorf55± finden sich Seniorinnen und Senioren mit ähnlichen Interessen zusammen, werden initiativ und starten neue Projekte. Das kann eine lange Veranstaltungsreihe, wie zum Beispiel die inzwischen sehr beliebten Wanderungen auf unbekannten Pfaden rund um die Loreley, ebenso sein wie ein einmaliges Treffen zu einem aktuellen Thema. Begegnungen mit Bildungscharakter kommen ebenso vor wie Veranstaltungen, bei denen man "einfach nur" eine gute Zeit miteinander verbringen will.

Aus den Begegnungen entstehen soziale Kontakte, die auch in den Alltag hinein reichen. Mitglieder von meinDorf55± können um sich herum Kreise der Wahrnehmung aufbauen. Wer in einem solchen Kreis ist, der zeigt damit, dass ihr oder ihm die Person im Zentrum nicht egal ist. Regelmäßig bleibt man im Kontakt, teilt Freuden und Leiden des Alltags und hilft sich gegenseitig, wo Hilfe gebraucht wird. So wird ein eigenständiges Leben im Dorf auch in Zukunft möglich bleiben - selbst wenn die Infrastruktur zurück geht, Läden schließen und junge Menschen das Dorf verlassen.

Weitere Begegnungen entstehen durch die Vermittlung von Hilfeanfragen zu Menschen, die eine helfende Hand beisteuern können. Gerade in Zeiten, in denen auf dem Land nicht mehr alle Dienstleistungen des täglichen Lebens verfügbar sind, setzen wir auf die nachbarschaftliche Hilfe. So wird gemeinsam der tropfende Wasserhahn in Ordnung gebracht oder es werden die überschüssigen Mirabellen aus dem Garten einer Dorfbewohnerin in einer Gemeinschaftsaktion in Marmelade verwandelt. Auslöser für die Begegnung ist dabei eine Herausforderung aus dem Alltag - meinDorf55± hilft, diese Herausforderungen im eigenen Umfeld wahrzunehmen und am Ende kommt es zu einer direkten Begegnung.

Hinter den Kulissen: Die Projektbeteiligten

  • Das Projekt wird von der Initiative 55 plusminus, einer Initiative des Evangelischen Dekanats Nassauer Land, verantwortet.
  • Das Lehrgebiet Kooperative Systeme an der FernUniversität in Hagen hat das Projekt lange wissenschaftlich begleitet.
  • Die PATONGO UG (haftungsbeschränkt) in Bielefeld entwickelte und betreut die Infrastruktur.

Förderung unseres Projekts

Ohne die finanzielle Förderung und Unterstützung der nachfolgend genannten Institutionen und Personen wäre die Realisierung unserer Idee nicht möglich gewesen. Wir danken hier deshalb auch noch einmal besonders allen, die uns diesen Weg ermöglicht haben!

Projektförderungen

Mein Rhein-Lahn-Kreis 55 plus (Juli 2018 - März 2021)

Die Förderung des Vorhabens erfolgt (bzw. erfolgte) aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages. Die Projektträgerschaft erfolgt (bzw. erfolgte) über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Bundesprogramms für Ländliche Entwicklung. Im Rahmen von Land.Digital erfolgt die Förderung durch das Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Der benötigte Eigenanteil wird von der FernUniversität in Hagen und dem Evangelischen Dekanat Nassauer Land getragen. Wir konnten für die regionale und inhaltliche Ausbreitung der App auf den gesamten Rhein-Lahn-Kreis das Seniorenbüros "Die Brücke" des Rhein-Lahn-Kreises gewinnen. Die notwendingen Anpassungen der webbasierten Version der App "MeinDorf55±" erfolgt in enger Abstimmung mit den ehrenamtlich Tätigen der Initiative 55 plus-minus und des Seniorenbüros "Die Brücke".

Beteiligte:

  • Lehrgebiet Kooperative Systeme, FernUniversität in Hagen (Konsortialführung)
  • Initiative 55 plus-minus
  • Evangelisches Dekanat Nassauer Land
  • Seniorenbüro "Die Brücke" des Rhein-Lahn-Kreises
  • Patongo UG (haftungsbeschränkt)

Vision

Das Vorhaben Mein Rhein-Lahn-Kreis 55 plus soll die Vernetzung und die soziale und kulturelle Teilhabe der Seniorinnen und Senioren und der Generation 55+ im Rhein-Lahn-Kreis mit Hilfe einer App unterstützt werden. Die App soll die seniorengerechten und -relevanten Angebote der Region u.a. der Initiative 55 plus-minus und des Seniorenbüros "Die Brücke" an einer zentralen Stelle bündeln. Schon nach kurzer Zeit soll sich die Zielgruppe ganz gezielt, einfach und an einer Stelle über Projekte, Termine, Kleinanzeigen o.ä. informieren können, was die Attraktivität für die App-Nutzenden, deren Lebensqualität und den sozialen Austausch steigern soll. Dabei soll die App nie im Vordergrund stehen, sondern immer zu einer persönlichen Begegnung einladen. Durch die genannten Möglichkeiten und den Einsatz modernen Technologien soll versucht werden, der Vereinsamung entgegenzuwirken und das soziale Miteinander zu stärken.

Die App soll dabei speziell mit und für die Anbietenden und die Generation 55+ im Rhein-Lahn-Kreis konzipiert und auf deren Bedürfnisse abgestimmt werden. Neben der eigentlichen App soll am Ende des Vorhabens ebenfalls ein darauf abgestimmtes Einführungs- und Betriebskonzept (inkl. Bedien-, Schulungs- und Supportkonzept) vorliegen. Alle genannten Aktivitäten sollen zu einer Verstetigung der App und der damit verbundenen Ideen im Rhein-Lahn-Kreis führen und es auch anderen Regionen in Deutschland ermöglichen, die App einführen und betreiben zu können.

Ein sehr anschauliches YouTube-Video gibt Einblick in die Herausforderung, die Idee und das Ziel der App.

Mein Dorf 55 plus (März 2016 - Juni 2018)

Im Rahmen des Förderprogramms DRIN ("Dabei sein - Räume entdecken - Initiativ werden - Nachbarschaft leben") der Diakonie Hessen und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau wurde unser Projekt "Mein Dorf 55 plus - Trotz Alter bleibe ich!" gefördert. Dabei wurde die webbasierten Version der App "MeinDorf55±" entwickelt, die von den Mitgliedern der Initiative 55 plus-minus seit September 2016 zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung ihrer Veranstaltungen eingesetzt wird. Die Patongo UG (haftungsbeschränkt) aus Bielefeld stellte große Teile der Entwicklungsarbeit kostenfrei zur Verfügung.

Beteiligte:

  • Initiative 55 plus-minus (Konsortialführung)
  • Evangelisches Dekanat Nassauer Land
  • Patongo UG (haftungsbeschränkt)
  • Lehrgebiet Kooperative Systeme, FernUniversität in Hagen

Vision

Im Rahmen des Projekts Mein Dorf 55 plus - Trotz Alter bleibe ich! stellen wir Seniorinnen und Senioren im Nassauer Land eine App zur Verfügung, die anfangs auf eine Tablet-Nutzung ausgerichtet ist. In der App meinDorf55± finden sich Seniorinnen und Senioren mit ähnlichen Interessen zusammen, werden initiativ und starten neue Projekte. Das kann eine lange Veranstaltungsreihe, wie zum Beispiel die inzwischen sehr beliebten Wanderungen auf unbekannten Pfaden rund um die Loreley, ebenso sein wie ein einmaliges Treffen zu einem aktuellen Thema. Begegnungen mit Bildungscharakter kommen ebenso vor wie Veranstaltungen, bei denen man "einfach nur" eine gute Zeit miteinander verbringen will.

Aus den Begegnungen entstehen soziale Kontakte, die auch in den Alltag hinein reichen. Mitglieder von meinDorf55± können um sich herum Kreise der Wahrnehmung aufbauen. Wer in einem solchen Kreis ist, der zeigt damit, dass ihr oder ihm die Person im Zentrum nicht egal ist. Regelmäßig bleibt man im Kontakt, teilt Freuden und Leiden des Alltags und hilft sich gegenseitig, wo Hilfe gebraucht wird. So wird ein eigenständiges Leben im Dorf auch in Zukunft möglich bleiben - selbst wenn die Infrastruktur zurück geht, Läden schließen und junge Menschen das Dorf verlassen.

Weitere Begegnungen entstehen durch die Vermittlung von Hilfeanfragen zu Menschen, die eine helfende Hand beisteuern können. Gerade in Zeiten, in denen auf dem Land nicht mehr alle Dienstleistungen des täglichen Lebens verfügbar sind, setzen wir auf die nachbarschaftliche Hilfe. So wird gemeinsam der tropfende Wasserhahn in Ordnung gebracht oder es werden die überschüssigen Mirabellen aus dem Garten einer Dorfbewohnerin in einer Gemeinschaftsaktion in Marmelade verwandelt. Auslöser für die Begegnung ist dabei eine Herausforderung aus dem Alltag - meinDorf55± hilft, diese Herausforderungen im eigenen Umfeld wahrzunehmen und am Ende kommt es zu einer direkten Begegnung.

Einzelförderungen, Spenden und andere, finanzielle Zuwendungen

Förderungen der nativen Smartphone-Apps (2020)

Ohne die finanzielle Unterstützung der nachfolgend genannten Institutionen und Personen wäre die Entwicklung und die Wartung und Pflege unserer nativen Smartphone-Apps nicht möglich gewesen. Wir danken hier deshalb auch noch einmal besonders allen, die uns diesen Weg ermöglicht haben!

  • Lehrgebiet Kooperative Systeme, FernUniversität in Hagen: Das Lehrgebiet Kooperative Systeme der FernUniversität in Hagen hat einen großen Teil der Entwicklung der nativen Apps für Android und iOS finanziert. Durch die großzügige Finanzierung konnten folgende Bereiche bzw. Funktionalitäten in der App realisiert werden:
    • der Bereich "Treffen" mit seinen Veranstaltungen und Ankündigungen
    • die Wahrnehmung von Neuigkeiten
    • die Profilseiten
    • die Anzeigen im Bereich "Handeln"
    • die Anzeigenverwaltung der Mitmachbörse der Initiative 55 plus-minus
  • Leifheit-Stiftung: Die Spende der Leifheit-Stiftung ermöglichte es uns, die folgenden Bereiche bzw. Funktionalitäten in der nativen Smartphone-Apps zur Verfügung zu stellen:
    • Geo-Suche und Kartenmaterial von OpenStreetMap (OSM) für die DACH-Region
  • Schlegel-Stiftung: Die Spende der Schlegel-Stiftung ermöglichte es uns, die folgenden Bereiche bzw. Funktionalitäten in der nativen Smartphone-Apps zur Verfügung zu stellen:
    • Kommunikationsunterstützung: Chats zwischen Einzelpersonen oder innerhalb einer Gruppe
    • Umsetzung des Kreises der Fürsorge ("Mein Kreis") für Smartphones
    • Hilfeseiten
    • Überarbeitung des Einladungsprozesses von Teilnehmenden
    • Beschränkung der Teilnehmendenzahl und Pflege einer zugehörigen Warteliste

„Ehrenamtliche Bürgerprojekte“ der LAG Welterbe Oberes Mittelrheintal (2019)

Im Rahmen des Vorhabens "Ehrenamtliche Bürgerprojekte" der LAG Welterbe Oberes Mittelrheintal wurde unsere Idee "Cloud-Verzeichnis" gefordert. Dadurch konnten wir die NextCloud-Integration realisieren.

Aktuelles

  • alt text Am 22.11.2017 wurde der Initiative 55 plusminus für die App der Goldene Internetpreis 2017 verliehen!
  • Am 24.01.2017 findet ein erstes App-Café in Nastätten statt. Mitarbeitende der Initiative 55 plusminus werden zusammenkommen und weitere Schritte in der meinDorf55±-App gehen. Das App-Café stellt hierfür eine "Spielwiese" bereit, bei der Ausprobieren und Entdecken ganz bewusst gewünscht sind.
  • Seit dem 16.01.2017 können sich interessierte Seniorinnen und Senioren selbständig in meinDorf55± registrieren. Das eröffnet allen Interessierten die Möglichkeit, sich einen eigenen Kreis der Fürsorge aufzubauen oder eigene Projekte ins Leben zu rufen.
  • Seit dem 01.01.2017 arbeitet Ulrike Steinsberger-Henkel im Projekt meinDorf55±. Sie wird in den nächsten Monaten intensiv im Nassauer Land präsent sein und die Mitglieder von meinDorf55± auf ihrer Reise hin zu einem intensiven Miteinander in den Dörfern begleiten.
  • Am 09.11.2016 berichtete zwischen 10:10 und 11:30 Uhr der Deutschlandfunk live aus Bornich über die Visionen der Initiative und der meinDorf55±-Community für eine Wiederbelebung des ländlichen Raumes. Als Diskussionspartner nahmen teil:
    • Prof. Steffen Kröhnert, Experte für den demografischen Wandel und Soziale Arbeit an der Universität Koblenz,
    • Dr. Till Schümmer, der technische Projektleiter von meinDorf55± an der FernUniversität in Hagen,
    • Dieter Zorbach, der Sprecher der Initiative 55 plusminus,
    • Brunhilde Göttert, die bei der Initiative 55 plusminus in der Mitmachbörse aktiv ist,
    • Karin Kristja, die Bürgermeisterin von Bornich,
    • Pfr. Wilfried Steinke, der Gemeindepfarrer von Bornich und
    • der Architekt und Dorfplaner Bernhard Backes. Weitere Informationen zur Sendung finden sich auf den Seiten des Deutschlandfunks.
  • Bei der Vorstellung des Jahresprogramms der Initiative 55 plusminus am 14.10.2016 konnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Initiative den Umgang mit Projekten in meinDorf55± hautnah erleben. Zu vielen Projekten der Initiative gibt es inzwischen das virtuelle Gegenstück in meinDorf55±.
  • Die Gestaltung der Interaktionsprozesse und die Umsetzung der Technik ist inzwischen fast abgeschlossen. Erste Mitglieder der Initiative 55 plusminus testeten beides auf Herz und Nieren. Am 14. September 2016 wurde der aktuelle Stand der Presse präsentiert. Am gleichen Tag berichtete der SWR4 über die Fortschritte von meinDorf55±. Den Bericht können Sie auf den Seiten des SWR nachhören.
  • Im August 2016 wurde über die Aktivitäten des Projekts im SWR2 in der Rubrik Netzkultur berichtet. In Ihrem Radiobeitrag vom 22.08.2016 spricht die Redakteurin Dr. Sabine Mahr unter anderem mit dem Sprecher der Initiative, Dieter Zorbach.
  • Am 14.05.16 wurde unter dem Titel "Social-Media Anwendungen sollen den Alltag im Dorf erleichtern" die Projektvision im Deutschlandfunk vorgestellt. Im Rahmen der Sendung "Computer und Kommunikation" sprachen der Redakteur Manfred Kloiber und Dr. Till Schümmer von der FernUniversität in Hagen über die Frage, warum das geplante soziale Netzwerk eine eigene Infrastruktur benötigt und was die besonderen Anforderungen im ländlichen Raum sind.
  • Am 11.05.16 erschien unter dem Titel "Dorfleben: FernUni Hagen entwickelt App für Senioren auf dem Land" ein Beitrag zur Konzeption der App in der Westfalenpost. Dabei ging es vor allem um die Interaktionsprozesse und die Gestaltungsleitlinien des in Entwicklung befindlichen sozialen Netzwerks.
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