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meinDorf55+ schafft einen sozialen Begegnungsraum für Seniorinnen und Senioren im Nassauer Land.

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meinDorf55+ lädt Seniorinnen und Senioren aus dem Nassauer Land ein, sich zu vernetzen und gemeinsam ihren Alltag zu gestalten.

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Unsere Motivation: Die Projektvision

In meinDorf55+ finden sich Seniorinnen und Senioren mit ähnlichen Interessen zusammen, werden initiativ und starten neue Projekte. Das kann eine lange Veranstaltungsreihe, wie zum Beispiel die inzwischen sehr beliebten Wanderungen auf unbekannten Pfaden rund um die Loreley, ebenso sein wie ein einmaliges Treffen zu einem aktuellen Thema. Begegnungen mit Bildungscharakter kommen ebenso vor wie Veranstaltungen, bei denen man "einfach nur" eine gute Zeit miteinander verbringen will.

Aus den Begegnungen entstehen soziale Kontakte, die auch in den Alltag hinein reichen. Mitglieder von meinDorf55+ können um sich herum Kreise der Wahrnehmung aufbauen. Wer in einem solchen Kreis ist, der zeigt damit, dass ihr oder ihm die Person im Zentrum nicht egal ist. Regelmäßig bleibt man im Kontakt, teilt Freuden und Leiden des Alltags und hilft sich gegenseitig, wo Hilfe gebraucht wird. So wird ein eigenständiges Leben im Dorf auch in Zukunft möglich bleiben - selbst wenn die Infrastruktur zurück geht, Läden schließen und junge Menschen das Dorf verlassen.

Weitere Begegnungen entstehen durch die Vermittlung von Hilfeanfragen zu Menschen, die eine helfende Hand beisteuern können. Gerade in Zeiten, in denen auf dem Land nicht mehr alle Dienstleistungen des täglichen Lebens verfügbar sind, setzen wir auf die nachbarschaftliche Hilfe. So wird gemeinsam der tropfende Wasserhahn in Ordnung gebracht oder es werden die überschüssigen Mirabellen aus dem Garten einer Dorfbewohnerin in einer Gemeinschaftsaktion in Marmelade verwandelt. Auslöser für die Begegnung ist dabei eine Herausforderung aus dem Alltag - meinDorf55+ hilft, diese Herausforderungen im eigenen Umfeld wahrzunehmen und am Ende kommt es zu einer direkten Begegnung.

Hinter den Kulissen: Die Projektbeteiligten

Aktuelles

  • alt text Am 22.11.2017 wurde der Initiative 55 plusminus für die App der Goldene Internetpreis 2017 verliehen!
  • Am 24.01.2017 findet ein erstes App-Café in Nastätten statt. Mitarbeitende der Initiative 55 plusminus werden zusammenkommen und weitere Schritte in der meinDorf55+-App gehen. Das App-Café stellt hierfür eine "Spielwiese" bereit, bei der Ausprobieren und Entdecken ganz bewusst gewünscht sind.
  • Seit dem 16.01.2017 können sich interessierte Seniorinnen und Senioren selbständig in meinDorf55+ registrieren. Das eröffnet allen Interessierten die Möglichkeit, sich einen eigenen Kreis der Fürsorge aufzubauen oder eigene Projekte ins Leben zu rufen.
  • Seit dem 01.01.2017 arbeitet Ulrike Steinsberger-Henkel im Projekt meinDorf55+. Sie wird in den nächsten Monaten intensiv im Nassauer Land präsent sein und die Mitglieder von meinDorf55+ auf ihrer Reise hin zu einem intensiven Miteinander in den Dörfern begleiten.
  • Am 09.11.2016 berichtete zwischen 10:10 und 11:30 Uhr der Deutschlandfunk live aus Bornich über die Visionen der Initiative und der meinDorf55+-Community für eine Wiederbelebung des ländlichen Raumes. Als Diskussionspartner nahmen teil:
    • Prof. Steffen Kröhnert, Experte für den demografischen Wandel und Soziale Arbeit an der Universität Koblenz,
    • Dr. Till Schümmer, der technische Projektleiter von meinDorf55+ an der FernUniversität in Hagen,
    • Dieter Zorbach, der Sprecher der Initiative 55 plusminus,
    • Brunhilde Göttert, die bei der Initiative 55 plusminus in der Mitmachbörse aktiv ist,
    • Karin Kristja, die Bürgermeisterin von Bornich,
    • Pfr. Wilfried Steinke, der Gemeindepfarrer von Bornich und
    • der Architekt und Dorfplaner Bernhard Backes. Weitere Informationen zur Sendung finden sich auf den Seiten des Deutschlandfunks.
  • Bei der Vorstellung des Jahresprogramms der Initiative 55 plusminus am 14.10.2016 konnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Initiative den Umgang mit Projekten in meinDorf55+ hautnah erleben. Zu vielen Projekten der Initiative gibt es inzwischen das virtuelle Gegenstück in meinDorf55+.
  • Die Gestaltung der Interaktionsprozesse und die Umsetzung der Technik ist inzwischen fast abgeschlossen. Erste Mitglieder der Initiative 55 plusminus testeten beides auf Herz und Nieren. Am 14. September 2016 wurde der aktuelle Stand der Presse präsentiert. Am gleichen Tag berichtete der SWR4 über die Fortschritte von meinDorf55+. Den Bericht können Sie auf den Seiten des SWR nachhören.
  • Im August 2016 wurde über die Aktivitäten des Projekts im SWR2 in der Rubrik Netzkultur berichtet. In Ihrem Radiobeitrag vom 22.08.2016 spricht die Redakteurin Dr. Sabine Mahr unter anderem mit dem Sprecher der Initiative, Dieter Zorbach.
  • Am 14.05.16 wurde unter dem Titel "Social-Media Anwendungen sollen den Alltag im Dorf erleichtern" die Projektvision im Deutschlandfunk vorgestellt. Im Rahmen der Sendung "Computer und Kommunikation" sprachen der Redakteur Manfred Kloiber und Dr. Till Schümmer von der FernUniversität in Hagen über die Frage, warum das geplante soziale Netzwerk eine eigene Infrastruktur benötigt und was die besonderen Anforderungen im ländlichen Raum sind.
  • Am 11.05.16 erschien unter dem Titel "Dorfleben: FernUni Hagen entwickelt App für Senioren auf dem Land" ein Beitrag zur Konzeption der App in der Westfalenpost. Dabei ging es vor allem um die Interaktionsprozesse und die Gestaltungsleitlinien des in Entwicklung befindlichen sozialen Netzwerks.
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